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Teilzeit-Berufsausbildung

Eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf ist auch in Teilzeit möglich!

Ausbildungsinteressierte, die z.B. ihre Kinder (allein) erziehen oder ihre Angehörigen pflegen oder auch aus anderen Gründen keine Ausbildung in Vollzeit absolvieren können, sowie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, können ihre Ausbildung in Teilzeit absolvieren.

Kürzere Ausbildungszeit – längere Ausbildungsdauer

Gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb wird überlegt, welche tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit machbar und für den Betrieb zu organisieren wäre.

Eine Verkürzung ist bis zur Hälfte der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit möglich. Als Ausgleich verlängert sich die gesamte Ausbildungsdauer im selben Verhältnis, wie die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit verkürzt wird. Eine Verlängerung bis zum Eineinhalbfachen der regulären Ausbildungsdauer ist möglich.

Beispiel:

Bei einer dreijährigen Berufsausbildung wird für den
gesamten Ausbildungszeitraum gleichbleibend eine
Reduzierung der Ausbildungszeit um ein Drittel vereinbart.
Die Ausbildungsdauer verlängert sich damit
von ursprünglich drei Jahren um etwa ein Jahr auf
insgesamt vier Jahre.

Mit diesem Ausbildungsmodell lassen sich berufliche Qualifizierung und Privatleben oft gut miteinander vereinbaren.

Da die Ausbildungsvergütung jedoch meist entsprechend der verkürzten Ausbildungszeit angepasst wird, können sich Engpässe bei der Finanzierung des Lebensunterhaltes der Familie ergeben.

Wer sich für eine Teilzeitausbildung interessiert, sollte sich daher möglichst frühzeitig um finanzielle Möglichkeiten kümmern und überprüfen, welche Unterstützungen beantragt werden können. Der folgende Finanzierungsleitfaden kann hier Hilfestellung geben.

Vielleicht ist eine Ausbildung in Teilzeit auch für Sie eine große Chance?!

Gerne informieren und unterstützen wir Sie im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches.

Sprechen Sie uns an!